VBKI-Bildungsprojekt "Berliner Leseparten" feierte 20-jähriges Bestehen im Roten Rathaus

Gruppenfoto: Agentur Baganz vom Berliner-Sonntagsblatt

Es ist ein Leuchtturm des bürgerschaftlichen Engagements – und vermutlich das größte Leseförderprojekt seiner Art in Deutschland: Die BERLINER LESEPATEN des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) feiern ihr 20-jähriges Bestehen! Seit 2005 wecken sie bei Kindern und Jugendlichen der Hauptstadt die Freude am Lesen. Über 10.000 Freiwillige haben sich seither engagiert – aktuell sind rund 2000 Lesepatinnen und -paten wöchentlich im Einsatz.

Anlässlich des Gründungsjubiläums würdigte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner das Projekt bei einem Festakt am Mittwochabend im Roten Rathaus: „Alle Kinder und Jugendlichen in Berlin haben das Recht auf gute Bildung. Mit der Gründung der BERLINER LESEPATEN vor 20 Jahren hat der VBKI dazu beigetragen, dass Mädchen und Jungen nicht zurückgelassen werden, sondern Freude am Lesen erleben. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen, die sich bis heute als Lesepaten engagieren. Sie stärken unsere Kinder und Jugendlichen, sie stärken Berlin und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür bedanke ich mich auch im Namen des gesamten Berliner Senats sehr herzlich."

VBKI-Präsident Markus Voigt dankte den viele engagierten Menschen aus Ehrenamt, Schule und dem Kreis der Unterstützer, die seit 20 Jahren an der Erfolgsgeschichte der BERLINER LESEPATEN schreiben: „Indem sie insbesondere den weniger privilegierten Kindern und Jugendlichen Aufmerksamkeit, Vertrauen und Zeit schenken, leisten sie einen wichtigen Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit und machen unsere Stadt jeden Tag ein Stück lebens- und liebenswerter. Das verdient größten Respekt und steht beispielhaft für gelebte gesellschaftliche Verantwortung in Berlin."

Das Konzept des Bildungsprojekts ist einfach – und wirksam: In enger Abstimmung mit Pädagoginnen und Pädagogen fördern die Ehrenamtlichen einzeln oder in kleinen Gruppen gezielt sprachliche und lesebezogene Kompetenzen. An Kitas steht das spielerische Erzählen und Vorlesen in Vorbereitung auf den Schuleinstieg im Mittelpunkt, an Schulen die individuelle Leseförderung. Das Ergebnis ist beeindruckend: Rund fünf Millionen zusätzliche Förderstunden haben die Lesepaten in den letzten zwei Jahrzehnten erbracht – ein starker Beleg für die Leistungsfähigkeit ehrenamtlichen Engagements in Berlin.

Die Ursprünge des Projekts sind eng verknüpft mit dem Namen Sybille Volkholz. Die Bildungsexpertin rief die BERLINER LESEPATEN 2005 als Bürgernetzwerk Bildung ins Leben und leitete sie jahrelang. Ihr sei es zu verdanken, so Voigt, dass „aus einer Idee ein Erfolgsmodell wurde, das heute bundesweit seinesgleichen sucht". Mit den BERLINER LESEPATEN zeigt der VBKI seit nunmehr 20 Jahren, wie unternehmerisches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung erfolgreich Hand in Hand gehen können – zum Wohle der nächsten Generation.

Bild: Die Vokalhelden sangen für die geladenen Gäste. Foto: Agentur Baganz
Bild: v.L. Ute Weiland, Katharina Günther Wünsch, Kai Wegner und Markus Voigt. Foto: Agentur Baganz
Bild: Klaus von der Heyde und Markus Voigt . Foto: Agentur Baganz
Bild: Katharina Günther Wünsch. Foto: Agentur Baganz
Bild: Sybille Volkholz. Foto: Agentur Baganz
Bild: VBKI-Präsident Markus Voigt. Foto: Agentur Baganz

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